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Geschichte der Gilde |
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Die Gründung 1987/1988
Die Idee, eine Künstlervereinigung von Bergmalerinnen und Bergmalern in der Schweiz zu gründen, stammt aus dem Jahr 1987.
Ausschlaggebend dafür waren die von Professor Dr. Georges Grosjean im Rahmen des UNESCO-Projektes "Mensch und Umwelt" durchgeführten Studien über die Schönheitswerte der Natur,
sowie die von Gustav Ritschard (Unterseen) und Albert Häsler (Grindelwald) geleiteten Bergmalwochen der Bergbahnen Grindelwald-First und des Hotels Residence in Grindelwald.
Professor Grosjean beauftragte Gustav Ritschard damit, namhafte Künstlerinnen und Künstler zum Thema "Schweizer Berglandschaften" zu einer Künstlervereinigung zusammenzuführen.
Dadurch wurde Gustav Ritschard zum Initiator für die Gründung der Gilde.
An einer ersten "ideellen" Gründungsversammlung im September 1987 trafen 15 von über 30 eingeladenen Bergmalerinnen und Bergmalern in Grindelwald zusammen.
Am 22. Juli 1988 fand dann die offizielle Gründungsversammlung im Hotel Sunstar in Grindelwald statt, unter dem Namen Gilde Schweizer Bergmaler Grindelwald und mit Gustav Ritschard als erster Gildemeister. |
Gustav Ritschard (1911-1997)
rechts: "Fiescherhörner", Aquarell |
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Im Jahr 2011 würde Gustav Ritschard seinen 100. Geburtstag feiern.
Lesen Sie den Artikel "Multitalent, Zugpferd und unermüdlicher Ideenlieferant" im Echo von Grindelwald. |
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Aus den Statuten
Die Gilde verfolgt das Ziel, die Bergmalerei zu fördern und ihre Bedeutung zu heben.
Sie will auf dieser Weise einen kulturellen Beitrag leisten und die Tradition der Schweizer Bergmalerei weiterführen.
Dieses Ziel soll durch Kontakte unter den Mitgliedern und mit Organisationen ähnlicher Zielrichtungen, durch eine enge Zusammenarbeit mit Gemeinde und Kurverein Grindelwald und durch die Veranstaltung periodischer Ausstellungen erreicht werden.
Die Gilde besteht aus Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitglieder sowie aus Gönnern.
Aktivmitglieder sind Bürgerinnen und Bürger der Schweiz und des Furstentums Liechtenstein sowie Ausländer, die in der Schweiz festen Wohnsitz haben und aktiv in der Gilde mitarbeiten.
Über die Aufnahme neuer Aktivmitglieder entscheidet der Gildevorstand auf Antrag der Jury anlässlich der jeweiligen Jahresausstellung. |
Die Ausstellungen und andere Anlässe
Die jeweiligen Ausstellungen sind Hauptanlass des Jahresprogramms und bieten Gelegenheit sowohl für ein gemütliches Zusammentreffen als auch um die jüngsten Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Seit der Gründung 1988 hat die Gilde nun siebzehn Jahresausstellungen veranstaltet:
- in Grindelwald (1988, 1990, 1992, 1996, 2003 und 2009)
- auf der Schwägalp und Säntis (1991, 2001)
- im Alten Bad Pfäfers (1993)
- im Alpinen Museum Bern (1995)
- in Triesenberg, Fürstentum Liechtenstein (1997)
- in Bätterkinden (1999)
- in Unterseen (2002)
- im Museumbickel, Walenstadt (2005)
- im alten Alpinen Museum Zermatt (2007)
- im Museum der Landschaft Saanen (2008)
- in den Reppisch Hallen, Dietikon (2011) ....... AB 20. AUGUST!!
Weitere Informationen finden Sie im Ausstellungs-Überblick.
Darüberhinaus organisiert die Gilde jeden Sommer einen Malkurs, für Anfänger oder fortgeschrittener Zeichner/Maler, die sich unter kundiger Leitung weiterbilden möchten
sowie gemütliche Künstlertreffen, bei Gelegenheit im Rahmen des Eiger-Live Bergsteiger-Festival. |
Die Emil und Ida Sutter-Stiftung
Diese Stiftung wurde 1989 in Grindelwald gegründet.
Sie bezweckt die Förderung und die Stützung der Kunst des Malens schweizerischer Bergwelt sowie von Motiven aus dem Leben der Bergbevölkerung.
Sie kauft und sammelt Werke, wobei auch ausländischer Maler berücksichtigt werden, wenn sie diese auf die obenerwähnte Motivgebung beziehen.
Die Emil und Ida Sutter-Stiftung ist bestrebt, eine möglichst vollständige Sammlung von Werken aller bedeutenden Schweizer Bergmaler anzulegen, sowohl von früheren Meistern wie von Mitgliedern der Gilde Schweizer Bergmaler sowie von Aussenstehenden.
Die Stiftung kann ihre Sammlung oder Teile davon der Gilde Schweizer Bergmaler, der Gemeinde Grindelwald, dem Tourismus Grindelwald, Museen oder anderen Organisationen für öffentliche Ausstellung als Leihgabe für eine begrenzte Zeitdauer zur Verfügung stellen.
Die Organisation und die Finanzierung von Ausstellungen ist jedoch nicht Sache der Stiftung.
Die Gilde und die Stiftung sind zwei voneinander unabhängige Organisationen, doch sie ergänzen sich gegenseitig sehr stark.
Einerseits wird durch die Personalunion im Vorstand und Geschäftstelle die Präsenz der Gilde an ihrer Sitz in Grindelwald gewährleistet; anderseits ist es Tradition geworden, dass die Stiftung einige Bilder aus der Sammlung im Rahmen der jeweiligen Gildeausstellungen präsentiert.
Über 130 Werke aus der umfangreichen Sammlung wurden September 2004 in einer grossen Ausstellung "Bergwelt und Kunst" im Kongress-Saal Grindelwald gezeigt.
Siehe auch: Jungfrau Zeitung |
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